Biography

Der Bariton Michael Bachtadze erhielt seine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt Tbilisi/Georgien, bevor er nach Deutschland kam, um sie hier fortzusetzen. Heute lebt er in Berlin.

 

Seine Engagements führten ihn unter anderem an das Royal Opera House Covernt Garden, die Deutsche Oper Berlin, die Arena di Verona, die Semperoper Dresden, die Oper Leipzig, die Oper Köln, an das Staatstheater Braunschweig, das Tiroler Landestheater in Innsbruck, zum Bayerischen Rundfunk, zum Taormina Festival, an die Oper Stettin, an die Oper Düsseldorf, ans Aaltotheater Essen, an die Oper in Bergen und viele mehr.

 

Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Michonnet /ADRIANA LECOUVREUR, Tomskij /PIQUE DAME., Renato/UN BALLO IN MASCHERA, Iago/OTELLO, Don Giovanni (Titelpartie), Golaud/PELLEAS ET MELISANDE, Escamillo/CARMEN, Marcello/LA BOHEME, Robert/IOLANTA, Mercuzio/ROMEO ET JULIETTE, Michele/IL TABARRO, Gianni Schicchi (Titelpartie), Ford /FALSTAFF, Giorgio Germont/LA TRAVIATA, Don Carlo/LA FORZA DEL DESTINO, Amonasro/AIDA, Creon/MEDEA (Cherubini), Tonio/PAGLIACCI, Alfio/CAVALLERIA RUSTICANA, Ezio/ATTILA , Amfortas und Klingsor / PARSIFAL u.v.m.

 

Michael Bachtadze ist Gewinner des Internationalen „Open Opera“ Wettbewerbs Berlin 2012. Prämiert wurde er u.a. mit einem Gastvertrag bei den „Berliner Seefestspielen“, wo er unter großer Aufmerksamkeit die Partie des Escamillo in der Oper CARMEN übernahm. Die Premiere wurde im TV Kultursender ARTE in Frankreich und Deutschland ausgestrahlt. Einen Ausschnitt davon findet man auf YouTube. Vorausgegangen war eine 6-teilige Dokumentation über das Auswahlverfahren des Wettbewerbs sowie die Probenarbeit mit dem Oscar gekrönten Regisseur Volker Schlöndorff.

Sein erstes Engagement erhielt er am Stadttheater Bielefeld als Bassbariton und feierte herausragende Erfolge als Mozarts Figaro (Titelpartie), Amonasro, Lord Sidney /IL VIAGGIO A REIMS, Golaud sowie Ruslan in Glinkas Oper RUSLAN UND LIUDMILLA. 2007 wurde er für seine Arbeit mit dem Operntaler 2007 ausgezeichnet und bei der „Kritikerumfrage NRW 2007 – Musiktheater“ als bester Nachwuchssänger nominiert (theater pur 07/08 2007).

Zu den Dirigenten mit denen er berteits zusammen gearbeitet hat zählen Nicola Luisotti, Daniel Oren, Alexander Joel, Vladimir Jurowski, Jan Letham-Koenig, Keri-Lynn Wilson, Alexander Kalajdzic, Marc Piollet, Dirk Kaftan, Karl-Heinz Steffens, Alexander Vedernikov, Cornelius Meister, Marko Letonja, Myron Michailidis, Kevin John Edusei, Martin Baeza-Rubio, Moritz Gnann um nur einige zu nennen.

 

Zu seinen zukünftigen Projekten zählen u.a. zwei Neuprodutkionen, in denen er die Partien des Enrico/ LUCIA DI LAMMERMOOR sowie die Titelpartie in Verdis NABUCCO übernehmen wird.

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kritiken

Kritiken

Michael Bachtadze  ha dato sfogo ad una partecipata e versatile verve interpretativa, proponendo un Mercutio elegante, misurato e dal gradevole timbro, (…)

2.9.2013

http://www.gbopera.it/2013/09

Un vivace Mercuzio è stato il baritono Michael Bachtadze (…)

(2.9.2013)

http://www.ilgiornaledivicenza.it

It’s hard to say much about Michael Bachtadze‘s Iago because his interpretation was saddled with the dispassion demanded by the role’s supposed calling as a scientist/philosopher. Still, his baritone has a big, warm sound that shows no effort in animating the immense Verdi line.

(1.3.2011)

http://www.operacastblog.com

Der große Star des Abends ist Michael Bachtadze. Seine Darstellung des Renato lässt keinerlei Wünsche offen – ein wunderbar kernig-männlicher Bariton mit enormen darstellerischen Kapazitäten.

— Kritik in der Rheinpfalz von Markus Pacher vom 23.5.2011

Differenziertes Gestaltungsvermögen gleichermaßen in Darstellung wie Gesang beweist Michael Bachtadze (…). Sein bei Bedarf mühelos durchsetzungsfähiger Bariton erlaubt ihm eine wohltuend nuancierte Gestaltung.

— Feuilleton, Coburger Tageblatt, 21.10.2011

Als Giorgio Germont präsentierte sich am Mittwoch der Bariton Michael Bachtadze. Seine kraftvolle und geschmeidige Stimme wusste sowohl die schneidende Härte abzubilden wie auch das Mitgefühl, das Alfreds Vater dann angesichts von Vio-lettas Leid doch über- kommt.

— Neue Presse, 21.10.2011

Natürlich ist der Jago eine Paraderolle für jeden Bariton mit Gespür für dunkle Charaktere. Michael Bachtadze macht daraus in seinem Rollen-Debüt freilich keinen bloßen Finsterling, sondern einen raffinierten Intriganten mit geschmeidiger, subtil differenzierter Tongebung.

— Coburger Tageblatt 17.1.2011, Jochen Berger

Für den erkrankten Christopher Magiera war von einem auf den anderen Tag Michael Bachtadze eingesprungen und sang herausragend den Robert

— Dresdner Neuste Nachrichten, 4.1.2011

Für diese Sternstunde konnte Jurowski auf ein stimmgewaltiges und sicheres Sängerensemble (…)bauen. Dem Georgier Michael Bachtadze als Ritter Robert war nicht anzumerken, dass er in letzter Sekunde für den erkrankten Christopher Magiera einsprang.

— Sächsische Zeitung, 4.1.2011

“Jolante” in Dresdener Semperoper – Georgier rettet Premiere (…) zum eigentlichen Retter von Königstochter Jolanthe wurde ein Georgier: Der Bariton Michael Bachtadze war ganz kurzfristig für den erkrankten Christopher Magiera in die Rolle des Robert geschlüpft und konnte sich am Ende wie die anderen Protagonisten über Bravo-Rufe und viel Beifall freuen.

— DNN-online, 2.1.2011

Ganz anders, und trotzdem seiner Linie vom Anfang bis zu Ende treu, Michael Bachtadze als Jago: In der äußeren Gestalt eines Kavaliers verkörpert er das durch und durch Böse. Als perfekter Intrigant mit kraftvollem, aber schmeichelndem Bass-Bariton manipuliert er in der Art eines Conferenciers seine Mitmenschen

— Neue Presse 17.1.2011, Christine Potyra

Einer der umjubelten Stars des Abends war Michael Bachtadze, der einen bitterbösen Jago abgab. Voller Leidenschaft ging er ganz in der Rolle auf und überzeugte mit seiner klangvollen, betörenden Stimme, die er in der Tiefe geradezu dämonisch zu verdunkeln wusste.

— Operapoint, 18. Januar 2011

Die großen darstellerischen Anforderungen der Inszenierung erfüllte Michael Bachtadze souverän, sein Jago bestach auch gesanglich durch Schattierungsreichtum und ernorme Präsenz in den großen Ausbrüchen.

— DAS OPERNGLAS 5/2011

„…Warum bei ihren Duetten zuverlässig ein Ballon aus dem Schnürboden kommt, den sie dann doch nicht besteigen, bleibt ein Rätsel – im Gegensatz zu der Frage nach dem Star des Abends. Das ist Michael Bachtadze, der als Ford jene Doppelbödigkeit behaupten darf, die Falstaff meistens fehlt – und die er dann für den armen Ritter gleich mitspielt“

— www.mz-web.de, 21.3.2010